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Viel Projekt für wenig Geld

Karte 1: FAIR-Teiler

Lebensmittel teilen statt wegwerfen! Jeder oberösterreichische Haushalt wirft jährlich im Durchschnitt Lebensmittel im Wert von 277 Euro weg. Ein „Fair-Teiler“ – ein öffentlich zugänglicher Kühlschrank - hilft nicht nur Müll zu vermeiden und Lebensmittel zu retten, sondern bringt auch Menschen in der Gemeinde und der Nachbarschaft wieder mehr in Kontakt zueinander. Geben – Nehmen – Teilen!

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Karte 2: Herrenlose Früchte

Tonnen von Obst, die jedes Jahr von den Bäumen fallen und verfaulen, wollen immer mehr Menschen nicht mehr ungenutzt lassen. Weil sich bei „öffentlichen“ Bäumen niemand mehr zuständig fühlt oder private Besitzer sich die Mühen nicht mehr antun können oder wollen, gibt es Erntegruppen, die herrenlose Früchte sammeln und den daraus gewonnenen Saft für einen guten Zweck zum Selbstkostenpreis verkaufen: Gesund, lokal und sinnstiftend!

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Karte 3: Mitfahrbörsen

Mobilität ist wichtiger denn je. Mitfahrbörsen vermitteln Fahrgemeinschaften und stellen in immer mehr Gemeinden eine wichtige Ergänzung zum öffentlichen Verkehr dar. Egal, ob ortsübergreifende, webbasierte Mitfahrplattformen, Facebook-Gruppen oder originelle Autostopp-Initiativen: Gemeinsam ist allen Mitfahrbörsen, dass sie nicht nur einen ökologischen  und ökonomischen Mehrwert haben, sondern vor allem Menschen wieder zusammen in Bewegung und ins Gespräch bringen.

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Karte 4: Grenzenlos

Integration im Sinne eines guten Zusammenlebens findet vor Ort statt: In Städten, Gemeinden  und Nachbarschaften. Unterstützen oder initiieren Sie Aktionen, die das Zusammenleben, die Kooperation und das gegenseitige Lernen von Menschen mit verschiedenem kulturellen Hintergrund nachhaltig verbessern. Gründen Sie eine aktive Gruppe z.B. für ein grenzenloses Kochen, ein grenzenloses Feiern und Spielen oder ein grenzenloses Lernen.

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Karte 5: Hatschen & Ratschen

Es ist kein Zufall, dass man oft beim Gehen in der Natur die besten Ideen hat! Ziel beim „Hatschen & Ratschen“ ist es bei einem Spaziergang wichtige Themen des „Zusammenlebens" in einer Gemeinde nicht nur zu diskutieren, sondern aktiv zu leben. Eine bunt gemischte Gruppe von Menschen unterschiedlicher Herkunft macht sich gemeinsam auf den Weg und folgt dem Auftrag, mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und dabei wichtige Themen der Gemeinde zu besprechen oder Ideen zu „erwandern“.

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Karte 6: Bücherzelle

Bücherzellen sind offene Bücherschränke, die zum Lesen, Verweilen und Schmökern einladen. Sie sollen und können  öffentliche Aufmerksamkeit für die Bibliothek, für Bücher und das Lesen erzeugen und von allen Gemeindebürger/innen genutzt werden. Bücherzellen funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Bücher herausnehmen – lesen – zurückstellen oder ein anderes Buch reinstellen. Geeignet dafür sind etwa ausgediente Telefonzellen oder andere öffentlich zugängliche Orte.

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Karte 7: Bänkle-Hock

Ein Dorffest ohne Festzelt und ohne hohe Kosten? Dafür mit vielen Menschen, die freiwillig als Gastgeber/innen mitmachen und gute Gespräche ermöglichen? Beim Bänkle-Hock, einer Idee aus Vorarlberg, stehen die einst belebten und beliebten Hausbänke zu einem bestimmten Termin im gesamten Ort wieder zur Verfügung, laden zum Verweilen und Plaudern ein und dienen den Bürger/innen als gesellige Treffpunkte.

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Karte 8: Repair-Café

Liebgewonnene aber kaputte Schätze, egal ob Toaster, Radio oder Sessel müssen nicht mehr weggeworfen werden. Bei regelmäßig abgehaltenen Repair Cafés versuchen ehrenamtliche Fachleute zu reparieren, was sonst auf dem Müll landet. Gemeinsam lernt man, wie man Dinge in Zukunft selber reparieren kann. Ohne Garantie – dafür ehrenamtlich, kostenlos und in gemütlicher Atmosphäre.

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Karte 9: Schaufenster

Gibt es in Ihrer Gemeinde Leerstände und ungenutzte Schaufenster? Funktionieren Sie diese zu einer Informationsdrehscheibe für Bürger/innen, Besucher/innen und Gäste um. Attraktiv gestaltete Präsentationsflächen können aus unattraktiven Leerständen zu einem „Schaufenster der Gemeinde“ gestaltet werden und über touristische, kulinarische, kulturelle und religiöse Angebot ihrer Gemeinde informieren oder auch von Vereinen oder für Ausstellungen genutzt werden.

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Karte 10: Denk.Bar

Ideen, Vernetzung und Begegnung in einer Gemeinde brauchen offene Räume! Eine Denk.Bar ist in erster Linie ein Austauschtreffen und trägt ihr Konzept im Namen: Denkbares in gemütlicher und offener Atmosphäre gemeinsam auf Augenhöhe zu diskutieren, auszuhecken oder weiterzudenken – ohne Zielvorgaben oder Ergebnisdruck. Neben einer Denk.Bar, die inhaltlich völlig offen ist, sind auch Termine zu einem bestimmten Thema oder Projekt gleichermaßen denkbar.

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Karte 11: Das freundliche stille Örtchen

Die Errichtung öffentlicher WC-Anlagen ist oftmals eine teure Angelegenheit. In Kronstorf konnte in Kooperation mit den lokalen Wirten eine kreative Lösung entwickelt werden. Bei allen Gasthäusern mit dem Aufkleber „Freundliches stilles Örtchen“ können die Toiletten auch ohne Konsumation benützt werden. Es entstanden lediglich Kosten für Graphik und Druck der Aufkleber. Und die Wirte freuen sich, wenn man trotzdem bleibt.

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Karte 12: Saatguttauschbox

Machen Sie Ihr Gemeindeamt oder andere öffentliche Orte zum Treffpunkt für Hobbygärtner und unterstützen Sie damit auch die lokale biologische Vielfalt. In einer kleinen Holzkiste wird keimfähiges Saatgut getauscht. Jeder kann sich nehmen so viel er will, aber auch eigenes Saatgut in die vorbereiteten Säckchen abfüllen und diese so seinen Mitgärtner/innen in der Gemeinde zur Aussaat überlassen.

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Karte 13: Offener Kleiderschrank

Der Kleiderschrank ist voll mit schönen T-Shirts, Hemden und Hosen, die man aber trotzdem nie anzieht? Offene Kleiderschränke bieten sich zum Tauschen an: Kleidung, die nicht mehr passt oder gefällt, aber noch gut erhalten ist, wird in den Offenen Kleiderschrank gegeben. Wer selbst gerade etwas Neues braucht oder sucht, schaut rein und nimmt sich, was ihn/sie anzieht. Geeignete Ort dafür sind etwa Cafés, Bibliotheken oder andere öffentlich zugängliche Orte.

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Karte 14: Pedibus

Ein Pedibus ist ein „Autobus auf Füßen“. Um das Zufußgehen für Schulkinder attraktiv zu machen wird der Schulweg als „Buslinie“ dargestellt. An definierten Haltestellen können die Kinder zusteigen. „Chauffiert“ wird der Pedibus von Eltern und ehrenamtlich Aktiven, die die Kinder als Aufsichtsperson begleiten. Gemeinsam zur Schule gehen macht Spaß, ist gesund, erhöht die Verkehrssicherheit und reduziert den Straßenverkehr.

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Karte 15: Das Gute vom Schlechten

Täglich werden Unmengen von Lebensmitteln weggeworfen, weil sie den Ansprüchen des Handels nicht genügen oder vorzeitig aus den Supermarktregalen entfernt werden. Initiativen des Jugendforums Braunau oder die Welser Suppenküche verarbeiten diese für einen sozialen Zweck. Damit retten sie nicht nur Lebensmittel vor der Mülltonne, sondern bringen auch Menschen zusammen. Denn Essen und Kochen verbindet über Nationalitäten, Generationen und soziale Unterschiede hinweg.

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Karte 16: Zuagroastn-Tour

Neu in der Gemeinde angekommen, ist es oft schwierig Anschluss zu finden. Eine speziell für frisch Zugezogene organisierte Tour symbolisiert nicht nur ein herzliches Willkommen für alle neuen Gemeindebürger/innen, sondern hilft auch, den Ort, seine Geschichte, die Sehenswürdigkeiten, öffentliche Einrichtungen und Betriebe kennenzulernen. Kontakte zu Vereinen und Gleichgesinnten werden erleichtert und Freundschaften können geknüpft werden.

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Karte 17: KOST.BAR.LADEN

In einem KOST.BAR.Laden können regionale und mit Liebe gemachte Produkte erworben werden. Lokale Köche, Produzenten und Bastler/innen können Selbstgemachtes und kreative Handarbeitsartikel bereitstellen. Der KOST.BAR.Laden ist an einem öffentlich zugänglichen Ort eingerichtet. Personal braucht er aber keines: Der Einkauf wird von den Kund/innen in einem Buch vermerkt, gezahlt wird in eine abgeschlossene Kassa. Der KOST.BAR.Laden zählt auf Qualität und Vertrauen.

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Karte 18: Sozial-Gartl

Häufig reift im eigenen Garten mehr Obst und Gemüse, als man selbst braucht. In Mauthausen und Schwertberg können die erfolgreichen Gärtner/innen ihre Überschüsse regelmäßig zum „Sozial-Gartl“ bringen. Fixe Preise gibt es keine, alle können so viel bezahlen, wie ihnen die Produkte wert sind. So verdirbt weniger, und Menschen ohne eigenen Garten oder sozial Schwächere bekommen die Chance auf frische Produkte aus der Region.

Wenn Sie mehr über das Sozial-Gartl erfahren wollen, klicken Sie HIER.

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Karte 19: Freies Lastenrad

Lastenräder liegen im Trend. Damit lassen sich ganz ohne Emissionen Einkäufe oder Umzugskartons schnell, einfach und flexibel durch die Stadt fahren. Das freie Lastenrad kann gemeinschaftlich gebaut und von jeder/m ausgeliehen werden. Die Idee des öffentlichen Lastenrads steht für ein Umdenken in der städtischen Mobilität, für Ressourcenschonung, Verkehrsberuhigung sowie für gemeinsame Nutzung statt individuellem Konsum.

Wenn Sie mehr über freie Lastenräder erfahren wollen, klicken Sie HIER.

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Karte 20: Sackamt

In Österreich werden jedes Jahr 350 Millionen Plastiksackerl benutzt, meistens jedoch nur einmal. Das Sackamt in Ottensheim hat etwas dagegen: Dort werden Stofftaschen jeder Art entgegengenommen. Diese Taschen werden von Mitarbeiter/innen des Sackamts gewaschen und allen Besucher/innen des Wochenmarkts zur Verfügung gestellt. Zur Marktzeit können Besucher/innen saubere Stofftaschen entgegennehmen und schmutzige Taschen in die Sackamt-Waschmaschine einwerfen.

Wenn Sie mehr über das Sackamt Ottensheim erfahren wollen, klicken Sie HIER.

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Karte 21: Näh-Café

Liebgewonnene aber ausgediente, verwaschene, löchrige und zerrissene Kleidung muss nicht mehr weggeworfen werden! In einer Nähküche werden ausgemusterte Teile repariert, recycelt und in individuelle, schöne und persönliche Einzelstücke verwandelt, die wieder Freude bereiten. Neben dem Aspekt der Ressourcenschonung stehen vor allem das Ausleben von kreativem Potenzial,  das gemeinsame Arbeiten und der Spaß am neu Geschaffenen im Vordergrund.

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Karte 22: Treffpunkte

Junge Menschen brauchen mehr als jede andere Bevölkerungsgruppe freie Räume als Treffpunkte. Kommunikative Sitzmöglichkeiten und wettergeschützte Jugendtreffpunkte auf öffentlichen Plätzen können oft mit erstaunlich geringem Aufwand errichtet werden. Egal ob aus ausgedienten Holzpaletten oder als Weidenpavillon – der Kreativität beim Gestalten öffentlicher Freiräume sind keine Grenzen gesetzt.

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Karte 23: Perspektivenwechsel

Manchmal tut es gut, die Perspektive zu ändern und in die Rolle aktiver Beobachter/innen zu wechseln! Fotowettbewerbe aller Art können dazu animieren, einen bewussteren Blick auf die Gemeinde zu werfen und bestimmte Themenbereiche spielerisch ins Licht zu rücken. Welche positiven Veränderungen im Umfeld fallen auf? Was könnte besser sein? Aber auch persönliche Highlights und Lieblingsplätze können fotografisch aufbereitet werden.

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Karte 24: Erdäpfelpyramide

Eine Erdäpfelpyramide – erstellt aus einer Handvoll Bretter - produziert bis zu 50 kg Erdäpfel auf nur einem Quadratmeter. Sie bietet auch die Möglichkeit zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis für Jung und Alt: Bei der Herstellung der Pyramide, beim Hegen und Pflegen der Pflanzen, beim Beobachten des Wachstums, bei der Ernte und beim gemeinsamen Verzehr der Kartoffeln. Die Pyramide lässt Natur erleben, stärkt das Miteinander und ist ein Symbol für regionale und saisonale Lebensmittel.

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Karte 25: Ticket zum Ausleihen

Mobilität ist ein wesentliches Grundbedürfnis und steht für soziale Gerechtigkeit und Teilhabe am öffentlichen Leben. Für Menschen, die nur über ein geringes oder gar kein eigenes Einkommen verfügen, stellt selbst der Kauf von Fahrscheinen für Fahrten in den nächst größeren Ort eine erhebliche Ausgabe dar. Die Gemeinde Gutau hat deshalb ein Mobilitätskonto mit zwei amtlichen Fahrkarten eingerichtet, die von den Asylwerber/innen verwendet und auch selbst verwaltet werden. Pro Fahrt wird ein Euro eingenommen, damit wird ein Teil der Kosten für die Gemeinde refundiert. Die Abstimmung mit anderen örtlichen Initiativen zur Flüchtlingshilfe ist dabei wichtig.

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Karte 26: Café der Kulturen

Das Café der Kulturen ist eine Initiative, die einen lokalen und nachhaltigen Begegnungsraum für Asylwerber/innen und Bürger/innen schafft. Bei Kaffee und Kuchen und auch anderen gemeinsamen Aktivitäten wird ein zwangloses Kennenlernen ermöglicht, um Barrieren abzubauen und den interkulturellen Dialog zu fördern. Dabei können konkrete Leitfragen helfen, wie z.B. Was heißt daheim sein in Oberösterreich? Was braucht man um anzukommen? Gespräche und Kontakte mit Einheimischen helfen Asylwerber/innen die Sprache zu lernen, unsere Kultur zu verstehen und ihren Alltag sinnvoll zu gestalten.

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Karte 27: Brauch`tun´ leben

Jedes Land hat vielfältige Brauchtümer. Feste werden gefeiert und gelebt. Im Jahreskreis ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten, mit den neu angekommenen Asylwerber/innen Traditionen auszutauschen und Kultur lebendig zu vermitteln: Gemeinsam Lebkuchen und Kekse backen, Palmbuschen binden und Ostereier färben, im Herbst anlässlich des Erntedankfestes traditionelle und saisonale Gerichte kochen. Umgekehrt bieten auch Feste wie das Ramadan-Fastenbrechen oder das Opferfest Gelegenheiten, um anderen Traditionen und Religionen zu begegnen.

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Karte 28: Gehen und verstehen

Was interessiert Menschen, die geflohen und in einer für sie gänzlich neuen Welt angekommen sind? Orientierung und Einführung in den Alltag zu geben ist Bestandteil der Willkommenskultur und hilft Konflikte zu vermeiden. Wie verhält man sich im Straßenverkehr? Wo kann ich meine Einkäufe erledigen? Welche Umgangsformen und Bräuche gibt es im Ort? Diese und ähnliche Fragen kann man gut bei regelmäßigen, geführten Spaziergängen beantworten.

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Karte 29: Boafuas Cup

Fußball als Teamsport fördert das Gemeinschaftsgefühl und macht Spaß. In St. Georgen im Attergau wird jährlich am Weltflüchtlingstag zum gemeinsamen Fußballspielen eingeladen. Kinder, Frauen und Männer: Alle spielen mit. Und zwar barfuß, um den freundschaftlichen und nicht konkurrierenden Aspekt herauszuheben. In jedem Team spielen gleichmäßig verteilt Asylwerber/innen und Österreicher/innen um ein besonders faires Miteinander zu ermöglichen. Im Anschluss wird gemeinsam gegrillt und gefeiert. Die Idee des Boafuas Cup lässt sich auch auf andere Sportarten übertragen.

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Karte 30: Internationales Spielefest

Gemeinsam spielen, lachen, singen und basteln. Ein internationales Spielefest macht eine Gemeinde zum großen Spielplatz für Kinder und Jugendliche aus allen Ländern. An verschiedenen Stationen präsentieren Menschen mit ausländischen Wurzeln beliebte und einfache Kinderspiele aus ihren Herkunftsländern. Gemeinsames Spielen und Musizieren lässt Barrieren schnell überwinden. Nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen, die das Kind in sich für ein paar Stunden wieder entdecken können.

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Karte 31: C+M+B

Jahr für Jahr ziehen in Österreich zur Weihnachtszeit tausende Kinder als „Heilige Drei Könige“ verkleidet von Haus zu Haus. In Ampflwang am Hausruck waren 2016 zum ersten Mal auch "echte" Sterndeuter aus drei Kontinenten mit dabei. Gemeinsam mit den österreichischen Sternsingern sangen sie Lieder und sammelten Geld für Projekte und Menschen in Entwicklungsländern, denen es nicht so gut geht. Überall wurden sie sehr freundlich aufgenommen und erhielten großzügige Spenden für die Hilfsprojekte der Dreikönigsaktion.

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Karte 32: Von Frau zu Frau

Auf der Flucht sind viele Frauen besonderen Gefahren und Belastungen ausgesetzt. Deshalb und aufgrund spezifischer kultureller Hintergründe, tragen „geschützte Räume“ und (Freizeit-)Angebote für weibliche Asylwerber/innen dazu bei, dass auch sie Teilhabe erleben und sich integrieren können. In vielen Gemeinden finden deshalb spezielle Aktivitäten statt, in denen sich Frauen zum Beispiel zum gemeinsamen Tanzen, Singen, Deutsch Lernen oder Sport Machen treffen.

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Karte 33: Interkulturelle Gemeinschaftsgärten

In interkulturellen Gemeinschaftsgärten wächst weit mehr als nur selbstherangezogenes Gemüse. Es entsteht, oft ganz nebenbei, eine Gemeinschaft, die das soziale Miteinander und die Integration in der Nachbarschaft fördern. Eine sinnvolle und nachhaltige Arbeit an der frischen Luft, die Möglichkeit, das eigene Lebensumfeld aktiv mitzugestalten und das gemeinsame Lernen im Garten versprechen eine reiche Ernte – auf allen Ebenen.

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Karte 34: Klartext reden

Zur Abwechslung nicht über Flüchtlinge reden und schreiben, sondern sie selbst zu Wort kommen lassen: So werden aus den "Asylwerber/innen" Menschen mit einem Namen, einem Gesicht, einer Vergangenheit und einem Schicksal. Im Rahmen von Vorträgen oder auch in Form von schriftlichen Interviews, die in lokalen Medien publiziert werden können, nehmen uns Flüchtlinge mit auf eine Reise in ihre Heimatländer und in ihr „altes“ Leben, aber auch mitten hinein in Krieg, Not und auf die Flucht.

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Karte 35: Werkeln mit Werten

Liebgewonnene aber kaputte Geräte oder löchrige und zerrissene Kleidung müssen nicht mehr weggeworfen werden! Bei Veranstaltungen wie Repair- oder Nähcafés werden ausgemusterte Teile repariert, recycelt oder in individuelle, schöne und persönliche Einzelstücke verwandelt, die wieder Freude bereiten. Oft liegen nur kleine Defekte vor, die rasch behoben werden können. Zudem bieten diese Veranstaltungen gut ausgebildeten Asylwerber/innen die Gelegenheit in Kontakt mit der Bevölkerung zu kommen und gleichzeitig ihr Wissen und ihre Talente einzubringen.

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Karte 36: Über den Tellerrand

Weil es gemeinsam bekanntlich am besten schmeckt, lassen sich mit „grenzenlosem“ Kochen und Essen ganz einfach Brücken zwischen Asylwerber/innen und Einheimischen schlagen. Gegenseitige Essenseinladungen, organisierte kulinarische Themenabende zu den Herkunftsländern der Flüchtlinge, internationale Kochduelle oder sogar das gemeinsame Verfassen von Kochbüchern verbinden Menschen, Kulturen und Sprachen und zaubern für Köche als auch Gäste eine Prise Heimat auf den Teller.

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Letzte Änderung dieser Seite: 01.06.2016

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